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Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (GbR)
Institute for Addiction and Health Research
Institut de recherche sur la toxicomanie et la santé
Instituto de Investigación sobre Adicciones y Salud
Neue Studie des ISG
"Stärkung von Angehörigen aus suchtbelasteten Partnerschaften und Fa-milien durch Hilfe zur Selbsthilfe"
Die vorliegende Studie wurde in den Jahren 2024 und 2025 unter Beteiligung niedersächsischer Suchtselbsthilfegruppen und ihrer Verbände sowie in Ko-operation mit der Drogenbeauftragten des Landes Niedersachsen durchge-führt. Es kann differenziert gezeigt werden, inwieweit Angehörige in ihren Grup-pen integriert und welche sozialen, seelischen und gesundheitlichen Vorteile für sie damit verbunden sind. Die Gruppenteilnahme zeigt darüber hinaus wich-tige Seiteneffekte der Arbeit der Suchtselbsthilfe, wenn es um die Verbesse-rung des häuslichen Sozialklimas und in dessen Folge um die psychosoziale Stärkung mitbetroffener Kinder geht. In diesem Sinne geht die Arbeit der Grup-pen weit über die wöchentlichen Treffen hinaus, denn sie nimmt indirekt auch Einfluss auf das Alltagsleben in Partnerschaft, Ehe und Familie. Gerade den An-gehörigen kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, da sie die Suchtmittelabhän-gigkeit ihrer betroffenen Partner und Partnerinnen aus einem anderen Blickwin-kel erlebt haben, sich aber nicht unbedingt als deren "Anhängsel" verstehen, da sie es für wichtig erachten, sich mit ihrer eigenen Geschichte in den Gruppen-prozess einzubringen.
Burkhard Kastenbutt/Heinz-Werner Müller (2025): Stärkung von Angehörigen aus suchtbelasteten Partnerschaften und Familien durch Hilfe zur Selbsthilfe. Ham-burg. ISBN-10 : 3695132833
"Suchtselbsthilfe im Wandel" (im Februar 2018 erschienen)
Burkhard Kastenbutt/Heinz-Werner Müller (2018): Suchtselbsthilfe im Wandel. Zwischen alten und neuen Formen der Abhängigkeit. Norderstedt.
ISBN 978-3-7460-8034-7
Das Buch basiert auf den Ergebnissen einer schriftlichen Befragung von betrof-fenen und mitbetroffenen Mitgliedern aus unterschiedlichen Suchtselbst-hilfeverbänden in Niedersachsen. Mündlich befragt wurden darüber hinaus auch Gruppenverantwortliche und junge Mehrfachbetroffene. Das Buch gibt Aufschluss über die Einstellungen und Vorbehalte der Gruppenmitglieder gege-nüber neuen Süchten im Spiegel des weiterhin in den Gruppen dominierenden Themas „Alkohol“. Abgerundet wird es durch eine verständliche Erläuterung der seelisch-körperlichen Wirkungsweisen und gesundheitlichen Risiken des Drogen- und Mehrfachkonsums. Das Buch gibt darüber hinaus Anregungen zur gruppeninternen Auseinandersetzung mit dem erwähnten Thema.
Auf der folgenden Seite finden Sie Informatio-nen zu weiteren Studien, die wir in den letzten Jahren mit Erfolg durchgeführt haben.
Kontakt:
Dr. Burkhard Kastenbutt
healtheducation@t-online.de
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